Oberfränkische Schachtage 2010
02.-05.01.2010
Frankenakademie "Schloß Schney"


Webmaster © by Klaus Steffan aktualisiert am 08. Jan 10 22:59 / zurück zur Turnierseite

von Jan Fischer

Doppel-Erfolg für Marktleuthen (Abschlusspressebericht)

15 Siegerpokale waren an den vier oberfränkischen Schachtagen zu vergeben. Die Franken-Akademie „Schloss Schney“ entpuppte sich einmal mehr als Teilnehmer-Magnet beim Großereignis für den Schachbezirk Oberfranken. 99 Denksportler nahmen an den Turnierschach-Wettbewerben teil, 92 am Blitzschach. Die zwei Erwachsenen-Titel gingen an Spieler von der Schachabteilung des FC Marktleuthen.

Sieben Runden an nur vier Tagen – das Meister-Turnier der Erwachsenen forderte höchste Konzentration von den 18 Teilnehmern. Am Ende machte Regionalliga-Spieler André Kopp vom FC Marktleuthen seinen größten Einzelerfolg perfekt. Der 28-Jährige holte die Meisterschaft mit fünf Punkten. Damit erhielt er den ersten Karl-Heinz-Hein-Pokal im Gedenken an das verstorbene Ehrenmitglied des Bezirksverbands. Kopp war punktgleich mit Iwan Rein (TS Bayreuth) und Igor Shashkin (PTSV-SK Hof); in einer Sonderwertung – der „Buchholz-Wertung“ – hatte er jedoch klar die Nase vorn.

Auch den letzten Titel der Schachtage sicherte sich ein Marktleuthener. Zur Blitz-Einzelmeisterschaft der Erwachsenen traten diesmal 49 Spieler an – die beste Beteiligung seit 2004. Die Terminwahl der Organisatoren – das Turnier fand an Heiligdreikönig statt – erwies sich als kluger Schachzug. Im Blitz-Meister-Turnier galt es, 25 Runden zu absolvieren; die Bedenkzeit beim „Blitzen“ beträgt nur fünf Minuten pro Spieler und Partie. Toralf Kirschneck hatte nur einmal verloren, acht Mal remisiert und 16 Siege eingefahren. Damit lag er eineinhalb Punkte vor seinen härtesten Widersachern Kurt-Georg Breithut (SC Bamberg) und Igor Boss (TSV Bindlach-Aktionär).

In der Königsklasse der Jugend, der U18, setzte sich Florian Bücker vom Schachclub 1868 Bamberg die Krone auf; er hatte an den Abenden bei inoffiziellen Blitzturnieren viele Erwachsene mit seiner Spielstärke verblüfft. Das „Double“ aus Turnierschach- und Blitzschach-Titel gelang René Stingl vom SV Thiersheim (U14) und Daniel Wiemann vom SV Seubelsdorf in der „jüngsten“ Klasse, der U8. Einen äußerst seltenen Doppel-Erfolg feierten die Aliyev-Brüder vom PTSV-SK Hof: Emil Aliyev wurde Meister der U12, Rauf Aliyev Champion der U10.

Die Franken-Akademie bot wiederum ein ideales Umfeld für Teilnehmer, Betreuer und Organisatoren. Das „Schney-Team“ des Schachbezirks leistete ganze Arbeit und sorgte für einen reibungslosen Ablauf der Turniere und des Drumherums. Sachpreise gab es am Ende für alle Teilnehmer. Die beiden Qualifizierten bei der bayerischen Meisterschaft der Erwachsenen erhalten dort einen Zuschuss aufs Startgeld. Für Spieler aus drei DWZ-Kategorien im Quali-Turnier lockten zusätzlich Ratingpreise in Form von 50-Euro-Gutscheinen vom Schachversand Ullrich.

Mehr als 3000 Internet-Nutzer verfolgten die Ergebnisse und Informationen im Netz; auf mehreren Sonderseiten kann man alles über „Schney 2010“ abrufen – von zahlreichen Bildern bis zu über 200 Partien.

Der komplette Service im Internet: http://www.schney2010.steffans-schachseiten.de/

Alle Sieger auf einen Blick

Meister Erwachsene                            André Kopp (FC Marktleuthen)

Quali Erwachsene                                Özgür Düdükcü (SK Michelau)

Meister-Blitz Erwachsene                    Toralf Kirschneck (FC Marktleuthen)

Quali-Blitz Erwachsene                        Andreas Schüpferling (SK Michelau)

Meister Jugend U18                            Florian Bücker (SC Bamberg)

Meister-Blitz Jugend U18                    Hakan Düzardic (SF Windheim)

Meister Jugend U16                            Tobias Becker (Kronacher SK)

Meister-Blitz Jugend U16                    Jonas Zeidler (FC Marktleuthen)

Meister Jugend U14                            René Stingl (SV Thiersheim)

Meister-Blitz Jugend U14                    René Stingl (SV Thiersheim)

Meister Jugend U12                            Emil Aliyev (PTSV-SK Hof)

Meister-Blitz Jugend U12                    Adrian Wichmann (SV Seubelsdorf)

Meister Jugend U10                            Rauf Aliyev (PTSV-SK Hof)

Meister-Blitz Jugend U10                    Jan Hertel (ASV Rehau)

Meister Jugend U8                              Daniel Wiemann (SV Seubelsdorf)

Meister-Blitz Jugend U8                      Daniel Wiemann (SV Seubelsdorf)


NEWSLETTER-SPEZIAL SCHNEY 6/2010

aus dem Schachbezirk Oberfranken

7. Januar 2010

-------------------------------------------------------------------------------

E-Mails zum Newsletter: presse@schachbezirk-oberfranken.de

-------------------------------------------------------------------------------

Liebe Schachfreunde,

Spezial-Newsletter haben Euch durch die Schachtage von Schney begleitet. Heute runde ich diese tägliche Reihe ab - mit den letzten Informationen vom gestrigen Tag der Entscheidung.

TAG 4: DER KRÖNENDE ABSCHLUSS VON VIER SCHACHTAGEN

15 Titel in vier Tagen waren zu vergeben, dazu ein Pokal für den Sieger des Quali-Turniers. Bis auf das U20-Blitz (lieder kein Teilnehmer) waren alle Wettbewerbe hart umkämpft, und es gab - wie gestern berichtet - bemerkenswert viele knappe Entscheidungen. Das beweist, wie eng die Altersklassen- und die Erwachsenenturniere spielstärkemäßig beieinander lagen. Der letzte Tag stand im Zeichen von vier Turnierschach- und vier Blitzschach-Titeln. Da mag es nicht verwundern, dass 350 Nutzer auf die Turnierseite klickten - so viel wie an keinem anderen Tag zuvor.

ERWACHSENEN-BLITZ: AUCH DIE BLITZ-KRONE GEHT NACH MARKTLEUTHEN Was für ein Tag für die Schachabteilung des FC Marktleuthen! Am 6. Januar mittags wurde André Kopp zum oberfränkischen Meister im Turnierschach gekürt und erhielt den ersten Karl-Heinz-Hein-Pokal. Am Abend feierte Kopps Vereinskollegen Toralf Kirschneck die Meisterschaft im Blitzschach. Dieser Mittwoch wird in Annalen des FCM eingehen.

Die Blitz-Meisterschaft war mit 49 Teilnehmern hervorragend besucht, 26 spielten im "Meister", 23 im "Quali". Im Meister-Turnier waren harte 25 Runden zu absolvieren. Und danach war die Sache relativ klar. Toralf Kirschneck hatte nur einmal verloren, acht Mal remisiert und 16 Siege eingefahren. Damit lag er eineinhalb Punkte vor seinen härtesten Widersachern Kurt-Georg Breithut (SC Bamberg) und Igor Boss (TSV Bindlach-Aktionär). Wie im Turnierschach war der Titelverteidiger - Bertram Spitzl - diesmal nicht mit von der Partie. Ein Blick ins Quali-Turnier: Im 23-Teilnehmer-Feld setzte sich Andreas Schüpferling (SK Michelau) vor Michael Schorr (Kronacher SK) durch. Ein Platz im nächstjährigen Blitz-Meister-Turnier ist ihm sicher.

JUGEND-BLITZ: STINGL SICHERT SICH DAS DOUBLE

29 Teilnehmer zählte das Blitzturnier der U20 bis U14 im vergangenen Jahr - diesmal waren es 16. In der U18 schaffte es der überragende Spieler der Gaudi-Blitzturniere nicht, an seine überraschenden Erfolge an den Abenden anzuknüpfen. Florian Bücker (SC Bamberg) wurde Zweiter hinter Hakan Düzardic (SF Windheim), der sich auch den Sieg in der Gesamtwertung sicherte. Meister der U16 wurde Jonas Zeidler (FC Marktleuthen). Und in der U14 gelang René Stingl (SV Thiersheim) das seltene Kunststück, Turnier- und Blitzschach zu gewinnen. Eine rundum gelungene Meisterschaft für ihn. Viel Erfolg bei der bayerischen Meisterschaft für alle Qualifizierten!

MITARBEITER DES TAGES: INGO THORN

Von elf Mitarbeitern im Schney-Team haben wir einen noch nicht vorgestellt - "last but ot least" ist heute Ingo Thorn an der Reihe. Der Vorsitzende des Coburger SV ist ein vielseitig engagierter Schach-Funktionär. Obwohl er bei Versammlungen und Kongressen auf Kreis-, Bezirks-, bayerischer und deutscher Ebene mit 38 Jahren noch zu den Jüngeren gehört, hat Ingo schon reiche Erfahrung. Er blickt bereits auf mehr als 20 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit für den Denksport zurück. In Schney war er - wie im Vorjahr - Hauptschiedsrichter und sorgte in dieser Funktion für einen geordneten Ablauf im Turniersaal. Ihm und den anderen Helfern im Schney-Team gebührt ein großes Dankeschön für den enormen Einsatz!

NEUJAHRSBLITZ LOCKT NACH KRONACH

Auch nach den Tagen von Schney gibt es viele gute Gelegenheiten zum Schachspielen. Bereits am morgigen Freitag lädt der Kronacher SK zu seinem Neujahrs-Blitzturnier ein. Es locken Sachpreise für alle Teilnehmer und ein Geldpreis. Los geht's um 20 Uhr im Tagescafé des BRK-Seniorenhauses in Kronach.

ÜBERPRÜFT EURE MITGLIEDERLISTEN!

Alvin Krämer - Referent für Mitgliedererfassung im Bezirksverband - ruft alle Vereine auf, ihre Mitgliederlisten zu überprüfen. Sollten Änderungen erforderlich sein, schickt bitte eine E-Mail an ihn. Der jetzige Mitgliederstand ist maßgebend für die Beitragsberechnung von DSB und BSB.

- E-Mail an Alvin Krämer: mitglieder@schachbezirk-oberfranken.de

IN BINDLACH GIBT'S DAS SCHULSCHACHPATENT Der TSV Bindlach-Aktionär veranstaltet am Freitag, 15. Januar, von 17 bis 20 Uhr und am Samstag, 16. Januar, von 9 bis 16 Uhr gemeinsam mit der Deutschen Schulschachstiftung einen Lehrgang zum Thema Schulschach. Der Lehrgang richtet sich an Lehrer und Pädagogen, an Eltern und Großeltern, sowie an Jugendliche und an alle, die das Schachspiel lieben, ein wenig Zeit mitbringen und ihre Begeisterung an junge Menschen weitergeben möchten. So einen Lehrgang gibt es in Oberfranken nicht allzu oft!

- Die Ausschreibung: http://www.schachbezirk-oberfranken.de/ausschreibungen/20090924AusschreibungSchulschachpatent_bayreuth.3.0.pdf

NEWSLETTER-SPEZIAL SCHNEY 5/2010

aus dem Schachbezirk Oberfranken

6. Januar 2010

-------------------------------------------------------------------------------

E-Mails zum Newsletter: presse@schachbezirk-oberfranken.de

-------------------------------------------------------------------------------

Liebe Schachfreunde,

gerade erreicht mich eine topaktuelle Blitz-Meldung von Bezirksvorsitzendem Tom Carl aus Schney: An der oberfränkische Blitz-Meisterschaft nehmen zur Stunde 49 Denksportler teil - das ist die beste Beteiligung seit 2004. Es hat sich also gelohnt, den 6. Januar als neuen Termin für die Titelkämpfe zu wählen.

TAG 4: DAS INTERESSE WIRD IMMER GRÖSSER

Heute werden aller Voraussicht nach noch zwei Marken auf unserer Turierseiten geknackt: Zum einen wird die 3000-Klick-Grenze insgesamt überschritten, zum anderen gibt es mehr als 300 Klicks an einem einzigen Tag. Das zeigt, dass Außenstehende großes Interesse an den Schachtagen zeigen. Der Service ist ja auch unübertroffen.

Im Obermain-Tagblatt ist ein umfassender Bericht über die Schachtage erschienen - er ist online nachzulesen.

- Bericht im Obermain-Tagblatt: http://www.obermain.de/nachrichten/4731/details_35.htm

MEISTER-TURNIER: ANDRÈ KOPP HAT'S GESCHAFFT!

Ein ganz persönlicher Glückwunsch geht an "Koppy", den neuen oberfränkischen Meister! André Kopp vom FC Marktleuthen erhielt heute bei der Siegerehrung den ersten Karl-Heinz-Hein-Pokal. Eine reife Leistung, die auch für den Verein etwas Besonderes bedeutet. Denn an einen oberfränkischen Turnierschach-Meister der Erwachsenen aus Marktleuthen kann ich (Mitglied beim FCM) mich nicht erinnern. Umso schöner, dass der 28-Jährige - Nummer eins der Setzliste - seinen größten Einzelerfolg perfekt machte.

Die letzte Runde widerlegte Prognosen von selbst ernannten Experten wie Jan Fischer. Im gestrigen Spezial-Newsletter hatte ich noch behauptet, dass Kopp unbedingt einen Sieg benötigt, um Meister zu werden. Tatsächlich spielte er aber Remis gegen seinen Vereinskameraden André Wilfert. So geriet die Auswertung am Computer zur Zitterpartie für drei punktgleiche Spieler. Neben Kopp kamen auch Iwan Rein (TS Bayreuth) und Igor Shashkin (PTSV-SK Hof) auf fünf Punkte. Die Buchholz-Wertung sprach eindeutig für André; immerhin hatte er die Spieler auf den Plätzen zwei bis sechs allesamt zum Gegner.

JUGEND U18: KNAPPE ENTSCHEIDUNG FÜR BÜCKER Was die "Großen" im Meister-Turnier können, kann der Nachwuchs erst recht: NIcht nur André Kopp, sondern auch Florian Bücker holte mit einem Remis in der Abschlussrunde den Meistertitel. Fünf Punkte sammelte der Spieler des SC Bamberg und lag damit gleichauf mit Karsten Theiss vom SC Höchstadt. Also gab's auch hier einen Buchholz-Entscheid - und der fiel wie im Quali-Turnier denkbar knapp aus. 24,5:24,0 für Bücker errechnete der Computer. Der Pokal geht zwar nach Bamberg, aber die beiden Besten der U18 dürfen miteinander zur bayerischen Meisterschaft fahren.

JUGEND U16: BECKER GEWINNT ÜBERLEGEN

Tobias Becker hat sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen lassen. Nach einem überragenden Turnier gewann der Kronacher unangefochten die U16-Meisterschaft. 6,5 Punkte standen nach sieben Runden auf seinem Konto. Mit Spannung war heute das Duell Jonas Zeidler - Tobias Pfadenhauer um Platz zwei erwartet worden. Es endete unentschieden. Somit blieben beide punktgleich (5,5 Zähler). Die Sonneborn-Berger-Wertung gab den Ausschlag zugunsten von Jonas vom FC Marktleuthen. Als "Vize" fährt er mit Tobias Becker zur "Bayerischen".

JUGEND U14: STINGL MACHT DEN TITEL PERFEKT Da wird sich nicht nur der Vater Karlheinz freuen, sondern der ganze Schachverein Thiersheim: René Stingl ist oberfränkischer Meister der U14! Ein Remis in der letzten Runde reichte ihm zum Titel - und den halben Punkt fuhr er auch ein. Doch auch in dieser Altersklasse kam die Buchholz-Wertung zum Einsatz (wie überhaupt erstaunlich oft bei diesen Schachtagen): Bei Johannes Pfadenhauer (Kronacher SK) war sie deutlich höher als beim punktgleichen Lukas Schulz (SC Höchstadt). Damit erging's ihm besser als seinem Bruder Tobias in der U16.

DWZ-AUSWERTUNG IST KOMPLETT

Die neuen DWZ liegen schon wenige Stunden nach den letzten Partien vor - das ist der Vorteil, wenn man den Auswerter (Olaf Knauer) gleich vor Ort hat. Auch für die Teilnehmer des Quali-Turniers, der U12, U10 und U8 sind neue Zahlen errechnet worden.

GAUDI-BLITZ: ERWACHSENE SCHONEN SICH - BÜCKER NÜTZT DIE GUNST DER STUNDE Nur 16 Teilnehmer zählte das dritte und letzte Gaudi-Blitzturnier gestern Abend. Zu wichtig war der heutige Tag noch für viele, vor allem aus dem Meister-Turnier. Sie schonten sich lieber für Runde sieben. Das war die große Chance für Florian Bücker. Dem Bamberger Jugendlichen gelang das Kunststück, das Gaudi-Blitz zum zweiten Mal zu gewinnen. Gäbe es eine eigene Wertung für abendlichen Blitzturniere, wäre Florian die klare Nummer eins. Respekt!

DONNERSTAG - TAG DES AUFRÄUMENS UND DER BILANZ Die letzten Spuren der Schachtage werden am morgigen Donnerstag noch beseitigt. Ansonsten machen sich die Spieler und Funktionäre daran, Schney 2010 zu analysieren. Bemerkenswert, dass die Teilnehmerzahl im Blitzen diesmal einen Wert von gut 50 Prozent der Gesamtteilnehmerzahl im Turnierschach erreichte. Die Beteiligung an der Blitzmeisterschaft der Erwachsenen ist wieder im Aufwärtstrend. Rein von der Statistik her ist Blitzen im Schachbezirk genauso beliebt wie Schnellschach.

Morgen Abend wird der endgültig letzte Spezial-Newsletter erscheinen. Zudem werden die Medien mit einem reich bebilderten Abschlussbericht "versorgt".

MITARBEITER DES TAGES: SIEGERT & STEFFAN

- Wolfgang Siegert: Der Kulmbacher ist dafür verantwortlich, dass alle Partien aus Meister, Quali, U18, U16 und U14 im Netz stehen. Nach meiner Berechnung hat er in den vergangenen Tagen nicht weniger als 224 Partien erfasst - eine reife Leistung. Es gibt wohl kaum einen Zweiten, der so viel Geduld und graphologisches Verständnis aufbringt wie der 53-jährige Lehrer. Der stellvertretende Bezirksvorsitzende und Schulschach-Beauftragte gehört zum "harten Kern" des Schney-Teams, ist bei der Anmeldung ebenso dabei wie bei den Siegerehrungen, bei der Organisation ebenso wie beim "Schiezen".

- Klaus Steffan: "Chef-Organisator der Schachtage" wird der 46-Jährige oft und gern genannt. Bei Klaus laufen vor, während und nach den vier Schachtagen alle Fäden zusammen. Dabei baut der Bezirksverband auf Steffans reiche Erfahrung mit großen Turnieren und Events. Die Großmeister-Tage in der "Pulvermühle" sind noch in allerbester Erinnerung, genauso die Bundesliga-Heimspiele des TSV Bindlach-Aktionär. Hier war jeweils die Handschrift von Klaus Steffan klar erkennbar. Wenn man ihn als "Perfektionisten" bezeichnet, wird er das wohl nicht abstreiten. Klar, dass er auch den perfekten Internet-Service bieten will. Die Turnierseiten "füttert" er vor Ort ständig mit Informationen und Fotos. Vor so viel Engagement - und das aktuell ohne Amt im Bezirksvorstand - kann man nur den Hut ziehen.

- E-Mails ans Schney-Team: steffanklaus@gmx.de

 

NEWSLETTER-SPEZIAL SCHNEY 4/2010
aus dem Schachbezirk Oberfranken
5. Januar 2010
-------------------------------------------------------------------------------
E-Mails zum Newsletter: presse@schachbezirk-oberfranken.de
-------------------------------------------------------------------------------

Liebe Schachfreunde,

die oberfränkischen Schachtage biegen auf die Zielgerade ein. Heute sind schon die ersten sechs Meister, ein "Quali"-Sieger und drei Ratingpreis-Gewinner gekürt worden. Und morgen stehen zum großen Finale in Schney weitere neun Pokale bereit, darunter der erste Karl-Heinz-Hein-Pokal.

TAG 3: MEHR ALS DIE HÄLFTE DER TEILNEHMER BEENDET DIE TURNIERE
16 Spieler im Quali-Turnier, 17 in der U12 und 18 in der U10/U8 haben am heutigen Dienstag ihren letzten Schachtag in Schney erlebt: Ihre Turniere sind zu Ende. Das heißt, dass morgen Vormittag die "Meister" mit den Jugendklassen U18, U16 und U14 unter sich sind - bevor nachmittags vermutlich der große Ansturm der Blitzer einsetzt.
Apropos Ansturm: Das Interesse an unseren Sonderseiten im Internet bleibt weiterhin groß. 278 User klickten gestern auf die Turnierseite, auch heute ist schon die 200er-Marke durchbrochen. Der geneigte Surfer findet alles, aber auch wirklich alles über Schney 2010 - alle Ergebnisse und Tabellen, jede Menge Partien und Fotos.

MEISTER-TURNIER: KOPP VOR DEM GROSSEN WURF Nach dem damals 19-jährigen Artjom Verlatow im Vorjahr könnte diesmal ein weiterer junger Mann den Thron besteigen: André Kopp vom FC Marktleuthen zählt gerade mal 28 Jahre. Dennoch war er bereits in der Setzliste die Nummer eins - und führt jetzt auch nach sechs von sieben Runden die Tabelle des Meister-Turniers an. Er hat bislang - soweit sich das der Distanz beurteilen lässt - turniertaktisch sehr geschickt agiert. Drei Siege und drei Remis hat "Koppy" eingefahren. Mit 4,5 Punkten liegt er ganz vorne. Fünf Verfolger mit vier Zählern sitzen ihm im Nacken. Die Ausgangssituation vor der Abschlussrunde ist klar: André Kopp reicht keinesfalls ein Remis zum Titel - nur wenn er gewinnt, ist er oberfränkischer Meister. Holt er keinen ganzen Punkt, wird es einen Champion mit fünf Punkten geben, der die beste Buchholz-Wertung sein Eigen nennt. Zu den Kandidaten gehört nach wie vor auch Stefan Wunder; doch der Nordhalbener Routinier musste heute Federn lassen, unterlag gegen Kopps Vereinskollegen André Wilfert.

QUALI-TURNIER: DÜDÜKCU SPIELT HEIMVORTEIL AUS Für Spieler des Schachklubs Michelau ist Schney fast ein Heimspiel. So gesehen, gelang diesmal einem Lokalmatadoren im Qualifikations-Turnier der Erfolg: Der erst 21-jährige Özgür Düdükcü spielte sich von Platz fünf der Setzliste ganz nach vorne in der Abschlusstabelle. Drei Siege und drei Unentschieden reichten ihm zum Sieg; damit kann er sich ab sofort auf das Meister-Turnier 2011 vorbereiten. Er ist ebenso qualifiziert wie der Zweite, Vikotor Benner von der TS Bayreuth. Es gab die knappste aller möglichen Entscheidungen: Mit 4,5 Punkten lagen die beiden gleichauf, also zog der Computer die Buchholz-Wertung heran - und da war Düdükcü um die Winzigkeit eines halben Punktes besser.
Ein Blick auf die Ratingpreise: Özgür Düdükcü gewann nicht nur den Siegerpokal, sondern war auch der Beste unter DWZ 1800. Dafür gibt's heuer erstmals einen 50-Euro-Gutschein vom Schachversand Ullrich. Kein Zweifel dürfte daran bestehen, dass sich der Sieger aus den DWZ-Bereichen unter 1800 erst einmal verabschiedet. Weitere Gutscheine im Wert von je 50 Euro gehen an Horst Schulz (Bester unter DWZ 1600) und Martin Bauer (Bester unter DWZ 1400). Es bleibt zu hoffen, dass sich die Ratingpreise im nächsten Jahr noch mehr herumsprechen und noch der eine oder andere vermeintlich schwächere Spieler in Schney dabei ist.

JUGEND U18: PACKT'S BÜCKER?
Dass Florian Bücker ein starker Blitzer ist, wissen die Konkurrenten der allabendlichen Gaudi-Blitzturniere. Aber auch im Turnierschach ist der junge Bamberger ein Großer. Er steht kurz vor dem Gewinn der "Königsklasse" der Jugend, der U18. Mit einem Sieg und einem Remis baute er heute seine Spitzenposition aus, hat sogar einen halben Punkt Vorsprung. Um in Sachen Titel auf "Nummer sicher" zu gehen, braucht Florian morgen früh zum Abschluss einen Sieg. Dann hätte er neun Kontrahenten - davon drei DWZ-stärker als er - hinter sich gelassen. Im Rennen um den ebenfalls begehrten zweiten Platz sind noch vier Spieler.

JUGEND U16: SHOW-DOWN UM PLATZ ZWEI
In der U16 gehört der 14-jährige Tobias Becker zu den Jüngeren. Was ihn nicht daran hindert, ein starkes Turnier zu spielen. Aus der "Pole Position" - von Nummer 1 der Setzliste - gestartet, hat der Kronacher bislang voll überzeugt. Er hat es auch verstanden, zur rechten Zeit gegen den richtigen Gegner (seinen Hauptkonkurrenten Jonas Zeidler) ein Remis "einzulegen". Jetzt scheint ihm der Titel nicht mehr zu nehmen zu sein, da er in der Abschlussrunde auf den punktlosen Letzten trifft. Dramatisch könnte hingegen der Kampf um Platz zwei werden. Jonas Zeidler und Tobias Pfadenhauer kommen bislang auf fünf Punkte und spielen zum Finale gegeneinander. Kein Krimi-Autor hätte das besser inszenieren können.

JUGEND U14: RENÈ REICHT REMIS
Ein halbes Pünktchen am Mittwochmorgen trennt René Stingl noch vom Meisterpokal der U14. Der 13 Jahre junge Thiersheimer hat seinen Vorsprung auf einen ganzen Zähler ausgebaut. Vier Mal hat er gewonnen, nur zwei Mal remisiert, Damit reiht er sich vor Johannes Pfadenhauer und Lukas Schulz ein, die zwar auch nicht verloren haben, aber dafür mehr Punkteteilungen (vier in sechs Partien) auf ihrem Konto haben. Für Johannes oder Lukas dürfte morgen der "Vize" und die Fahrt zur "Bayerischen" ein dickes Trostpflaster sein. René aber hat sogar beste Chancen auf das "Double" - denn er ist ein bekannt guter Blitzer, der sogar schon bei einer bayerischen Blitz-Meisterschaft den Titel geholt hat.

JUGEND U12: EMIL SOUVERÄN WIE EIN GROSSER Ein sensationelles Turnier hat Emil Aliyev gespielt. 6,5 Punkte aus sieben Runden verhalfen ihm zur souveränen Meisterschaft in der U12. Wenn Emil so weiter macht, wird sein Verein - der PTSV-SK Hof - noch viel Freude an ihm haben. Nicht minder großes Talent schlummert in Alexander Mönius (SC Höchstadt) und Adrian Wichmann (SV Seubelsdorf).

JUGEND U10/U8: AUCH EMILS BRUDER IST MEISTER Solche Fälle finden sich in der langen Chronik des Schachbezirks nur ganz, ganz selten: Zwei Brüder treten zur oberfränkischen Meisterschaft an - und beide holen in ihrer Altersklasse den Titel. Vielleicht werden Emil und Rauf Aliyev noch ihren Enkeln davon erzählen, wie sie 2010 in Schney einen Husarenstreich gelandet haben. Denn nicht nur Emil Aliyev, sondern auch sein kleiner Bruder Rauf lag heute Mittag in der Tabelle nach sieben Runden auf Platz eins. Rauf gewann die U10. Der PTSV-SK Hof kann sich glücklich schätzen, ein solch vielversprechendes Geschwisterpaar in seinen Reihen zu haben!
Den Titel in der U8 holte Daniel Wiemann vom SV Seubelsdorf, der wie der Vize-Meister Finn Knauier auf drei Punkte kam.

BLITZ U12/U10/U8: SEUBELSDORFER SPIELER SAHNEN AB
27 Teilnehmer umfasste das Feld beim Blitzschach der U12, U10 und U8. Nach elf Runden schrammten die Aliyev-Brüder ganz knapp am doppelten Doppelerfolg vorbei: Emil wurde nur wegen der Buchholz-Wertung Zweiter in der U12, Rauf Dritter in der U10. Das "Double" aus Turnier- und Blitzschach-Sieg machte jedoch der Seubelsdorfer Daniel Wiemann in der U8 perfekt; für Finn Knauer (SK Weidhausen) blieb wiederum Platz zwei. Auch der U12-Titel geht nach Seubelsdorf: Adrian Wichmann hatte nach elf Runden mit neun Punkten die Nase vorn. Und Jan Hertel (ASV Rehau) setzte sich aufgrund der besseren "Buchholz" vor Oliver Mönius (SC Höchstadt) an die Spitze der U10.

GAUDI-BLITZ: DIETZE ERSTER, BÜCKER VIERTER Das dritte und letzte Gaudi-Blitzturnier geht heute Abend über die Bühne. Gestern trafen sich 30 Denksportler zum abendlichen Schachspiel. Diesmal zeigten drei Meister-Spieler ihr Können. Sebastian Dietze war der Beste von ihnen, vor André Kopp und Jörg Heimerdinger. Auf Platz vier der Überraschungssieger des Vortags, Florian Bücker.

MITTWOCH - AUF GEHT'S ZUM BLITZEN!
Am Mittwochmittag werden vier weitere Meister feststehen (Erwachsene, U18, U16, U14). Danach geht es um die Titel im Blitzschach. Dazu sind alle Aktiven aus den Vereinen des Schachbezirks eingeladen - auch und vor allem jene, die nicht an den Schachtagen teilgenommen haben. Besonders sei darauf hingewiesen, dass Spieler der Altersklasse U20 im Jugend-Blitz mitspielen dürfen - sie spielen um den U20-Titel und die Qualifikation für die bayerische Blitz-Meisterschaft.
Die Erwachsenen starten um 15 Uhr in Meister- und Quali-Turnier. Die Meistergruppe kann bis zu 30 Spieler umfassen. Bis 14.45 Uhr sind Anmeldungen möglich. Gerade am morgigen Feiertag lohnt sich ein Ausflug nach Schney!

MITARBEITER DES TAGES: KRÄMER & SCHULZ
- Alvin Krämer: Den Vorsitzenden des SK Kulmbach darf man getrost als "Multifunktionär" bezeichnen. Im Schachbezirk ist er Referent für Mitgliederverwaltung, Webmaster und stellvertretender Jugendleiter. Der 57-Jährige hat im Vorfeld darauf geachtet, dass jeder Teilnehmer auch wirklich spielberechtigt ist. Außerdem ist er als Schiedsrichter und Fotograf im Einsatz. Alvin ruft derzeit alle Vereine des Schachbezirks auf, ihre Mitgliederlisten zu überprüfen. Sollten Änderungen erforderlich sein, schickt bitte eine E-Mail an ihn: mitglieder@schachbezirk-oberfranken.de. Der jetzige Mitgliederstand ist maßgebend für die Beitragsberechnung von DSB und BSB.
- Reiner Schulz: Der emsige Bezirksspielleiter hat seit einigen Wochen eine neue Aufgabe. Der 56-Jährige ist auch kommissarischer Bezirkskassier bis zur Neuwahl eines Nachfolgers von Karl-Heinz Hein bei der Mitgliederversammlung 2010. Reiner ist kein Mann der großen Worte - eher der großen Taten. Seit vielen Jahren und Jahrzehnten setzt er sich schon im Schachbezirk ein - und als Vorsitzender hat er den SC Höchstadt zu einem der Vorzeigevereine im Schachbezirk geformt. Nicht umsonst ging der Jugendpreis 2008 nach Höchstadt. In Schney ist Schulz unter anderem unser "Kontaktmann" zur Heimleitung; er hat diesmal mit den "Schloss-Herrn" den neuen Termin 3.-6. Januar ausgehandelt.
- E-Mails ans Schney-Team oder an einzelne Teilnehmer: steffanklaus@gmx.de

 

NEWSLETTER-SPEZIAL SCHNEY 3/2010
aus dem Schachbezirk Oberfranken
4. Januar 2010
-------------------------------------------------------------------------------
E-Mails zum Newsletter: presse@schachbezirk-oberfranken.de
-------------------------------------------------------------------------------

Liebe Schachfreunde,

das Interesse an den Schachtagen ist Tag für Tag groß - das lässt sich an den Zugriffszahlen der Turnierseite ablesen. Gestern gab es 256 Klicks, heute - bisher - 237. Zu diesem Ergebnis hat sicher auch der gut platzierte Hinweis auf der Homepage des Deutschen Schachbundes (DSB) beigetragen.

TAG 2: 35 "KLEINE" GEHEN AN DEN START
Nach zwei von vier Schachtagen ist es Zeit für eine Halbzeitbilanz. Leider sind auch bei den U12- und U10/U8-Meisterschaften die (guten) Teilnehmerzahlen des Vorjahres nicht erreicht worden. 35 statt 48 "Kleinen" gingen heute ins Rennen. Rechnet man alle Turnierschach-Spieler zusammen, kommt man auf 99. Woran's letztlich lag, dass weniger Denksportler als 2009 zum Turnierschach nach Schney gefahren sind, darüber werden wir uns wieder im erweiterten Bezirksvorstand die Köpfe heiß reden. Eins ist klar, und darin sind sich alle Beteiligten einig: An der Organisation lag's nicht - die war und ist wie immer spitze! Was hier das "Schney-Team" an vier Tagen an ehrenamtlicher Arbeit leistet, ist gar nicht hoch genug zu würdigen. Nun bleibt zu hoffen, dass die Blitzmeisterschaften zum Abschluss zum Teilnehmermagneten werden.

MEISTER-TURNIER: WUNDER GIBT ES IMMER WIEDER...
Das Archiv gibt Auskunft, dass Stefan Wunder vom FC Nordhalben zuletzt im Jahr 2003 den Titel des oberfränkischen Meisters holte. Dieses Jahr hat er beste Chancen, sich nach sieben Jahren wieder die Krone aufzusetzen und den ersten Karl-Heinz-Hein-Pokal zu gewinnen. Wunder spielt bislang ein überragendes Turnier und ist nach vier Runden Erster. Lediglich ein Remis hat er sich heute Nachmittag gegen den DWZ-Favoriten André Kopp "genehmigt" und liegt damit einen halben Punkt vor der Konkurrenz. Das Duell gegen Sebastian Dietze morgen früh wird zur echten Nagelprobe. Gewinnt Stefan auch diese Partie, könnte der Meister 2003 auch der Meister 2010 sein...

QUALI-TURNIER: ES WIRD SPANNEND!
Vier Spieler drängen sich im Abstand von nur einem halben Punkt an der Spitze des Qualifikations-Turniers. Özgür Düdükcü, Frank Baumgärtner, Viktor Benner und Markus-Peter Häggberg liefern sich einen spannenden Kampf um Platz eins. Die Entscheidung in dem sechsrundigen Turnier fällt bereits morgen - nicht auszuschließen, dass dann die Buchholz-Wertung herangezogen werden muss. Aber der Zweitplatzierte kann sich trösten: Er hat - wie der Sieger - einen Platz im Meister-Turnier 2011 sicher. Martin Bauer darf sich auf einen Ratingpreis freuen. Mit seiner DWZ von 1306 wäre er derzeit sogar in der Kategorie bis DWZ 1600 der Beste, in der Kategorie bis 1400 ist er's ohnehin schon.

JUGEND U18: ÜBERRASCHUNGSDUO BEHAUPTET SPITZE Von den DWZ-Favoriten hat sich nur Sven Küspert vom schwachen ersten Tag erholt. Der Marktleuthener ist bis auf einen halben Punkt an das Führungsduo Florian Bücker und Karsten Theiss herangerückt. Noch sind drei Runden zu absolvieren. Die fünfte Runde mit den Schlagerspielen Küspert - Bücker und Theiss - Schrepfer dürfte vorentscheidenden Charakter haben.

JUGEND U16: TOBIAS BECKER GEWINNT KRONACHER DUELL Eine absolut saubere Weste hat Tobias Becker nach vier Runden: Vier Punkte, Platz eins - besser geht's nicht. Tobias gewann heute Morgen das vereinsinterne Kronacher Duell gegen Tobias Pfadenhauer. Zwischen den beiden jungen KSKlern liegt Jonas Zeidler auf Platz zwei. Hält er sich bis zum Ende dort, darf er gemeinsam mit dem Champion zur bayerischen U16-Meisterschaft fahren.

JUGEND U14: "GROSSMEISTER-REMIS" IN JUNGEN JAHREN Von wem sich die U14-Spieler das wohl abgeschaut haben...? In Runde vier endeten fünf von sechs Partien mit einem Remis. Es darf daher nicht verwundern, dass der Führende René Stingl zwei Siege und zwei Unentschieden aufweist; seine drei Verfolger haben eine Bilanz von einem Gewinn und drei Punkteteilungen. Am morgigen dritten Tag könnte die Remis-Quote jedoch deutlich sinken, weil's dann für die zwölf Jungs um die Wurst - den Pokal und die Tickets für die "Bayerische" - geht.

JUGEND U12: ZWEI ERSTE NACH VIER RUNDEN
Die Deutsche Wertungszahl ist in der U12 eigentlich zweitrangig - und doch sind es die Nummer eins und drei der Setzliste, die bisher ganz oben stehen. Alexander Mönius und Emil Aliyev teilen sich nach vier Runden den ersten Platz - und treffen in Runde fünf aufeinander. Drei Spieler mit je drei Punkten folgen ihnen auf dem Fuße.

JUGEND U10/U8: KOPF-AN-KOPF-RENNEN UM DEN TITEL Zwei junge Hofer kämpfen Kopf an Kopf um den Titel der U10: Rauf Aliyev und Patrick Khalife sind nach vier Runden ganz vorn. Wie in der U12 gibt es drei Verfolger mit je drei Zählern. Sechs U8-Spieler treten im selben Feld an. Daniel Wiemann und Alexander Aschoff sind bislang gleichauf. Und unser Freund Ernesto Stein (5), der jüngste Teilnehmer? Er hat bereits ein Remis ergattert!

GAUDI-BLITZ: EIN JUGENDLICHER VOR LAUTER ETABLIERTEN Verkehrte Welt beim ersten Gaudi-Blitzturnier gestern Abend: Nicht etwa ein Meister-Spieler der Erwachsenen landete auf dem ersten Platz unter 22 Teilnehmern, sondern der Spitzenreiter der Jugend U18. Florian Bücker vom SC Bamberg war der strahlende Gewinner nach 15 Runden. Die gestandenen Bindlacher Jörg Heimerdinger und Igor Boss hatten das Nachsehen. Glückwunsch, Florian! Im U18-Blitz am Mittwoch ist er jetzt der Topfavorit. Von den Erwachsenen kristallisierte sich hingegen noch kein Anwärter für den Blitz-Titel heraus. Damit noch nicht genug: Auf Rang vier kam ein weiterer Jugendlicher, Sven Küspert, ein.
An dieser Stelle sei nochmals an die Blitzmeisterschaften erinnert. Die Erwachsenen sowie die Jugend U20 (!!) bis U14 spielen am Mittwochnachmittag, die U12 bis U8 bereits morgen. Wichtig: Zur Teilnahme am Blitzen ist die Teilnahme im Turnierschach nicht zwingend erforderlich. Ihr könnt also am Mittwoch eigens zu den Blitzturnier anreisen - und dürft auch mitspielen...!

DIENSTAG - TAG DER ERSTEN CHAMPIONS
Sieben Pokale und drei Ratingpreise werden bereits am morgigen Diensta vergeben. Sie gehen an den Sieger und die Besten der DWZ-Kategorien im "Quali" sowie an die Meister der U12, der U10 und der U8, und zwar im Turnier- und Blitzschach. Die ersten Siegerehrungen werden stattfinden, bevor's dann am Dreikönigstag ins Grande Finale geht und nicht nur drei Könige von Schloss Schney zu küren sind.

MITARBEITER DES TAGES: KASTNER & KNAUER
- Christoph Kastner: Der Vorsitzende des SC 1868 Bamberg - mit 28 Jahren der "Jungspund" im Bezirksvorstand - konzentriert sich auf Turnierleitung und Schiedsrichter-Aufgaben. Seit einem halben Jahr ist er nun Bezirksjugendleiter und wirft in dieser Funktion natürlich ein Auge auf die Jugendturniere. Die Ergebnisse des Nachwuchses interessieren ihn auch besonders, weil sich in Schney vielleicht mancher Spieler für den Bezirkskader empfiehlt.
- Olaf Knauer: Der DWZ-Wart des Schachbezirks verknüpft die Betreuer-Tätigkeit mit dem Job des Organisatoren. Der 40-Jährige vom SK Weidhausen ist Papa von Finn, der in der U8 um die vorderen Plätze mitspielt. Wenn er mal nicht bei seinem Sohn zuschaut, ist Olaf als "Schiri" oder beim Essensmarken-Verkauf im Einsatz.
- E-Mails ans Schney-Team oder an einzelne Teilnehmer: steffanklaus@gmx.de

 

NEWSLETTER-SPEZIAL SCHNEY 2/2010
aus dem Schachbezirk Oberfranken
3. Januar 2010
-------------------------------------------------------------------------------
E-Mails zum Newsletter: presse@schachbezirk-oberfranken.de
-------------------------------------------------------------------------------

Liebe Schachfreunde,

während in Schney das erste Gaudi-Blitzturnier läuft, fasse ich von zu Hause den ersten Tag zusammen und blicke voraus auf Tag zwei. Herzlichen Dank auf diesem Weg an Tom Carl, der mich mit ein paar aktuellen Infos "gefüttert" hat, die in diesen Spezial-Newsletter einfließen.

TAG 1: GEDENKMINUTE FÜR KARL-HEINZ HEIN
Keine großen Überraschungen hat der erste Schachtag von Schney gebracht. Ein kleines Minus war zu Beginn zu verzeichnen: Zwar reiste die gleiche Zahl an Erwachsenen an, aber bei den Jugendlichen (U18, U16, U14) gingen acht Teilnehmer weniger als im Vorjahr ins Rennen. Macht insgesamt 64 Schachspieler, die heute früh an die Bretter gegangen sind. Einige kurzfristige Absagen haben die Listen kurz vor dem Start noch einmal durcheinander gewirbelt. Gleich geblieben sind aber die Favoriten (siehe Newsletter-Spezial 1). Und die Besten haben sich bislang - fast ausnahmslos - keine Blöße gegeben.
Bezirksvorsitzender Thomas Carl hat am Morgen alle Teilnehmer willkommen geheißen. Er erinnerte an den Mann, zu dessen Gedenken die Schachtage 2010 ausgetragen werden - Karl-Heinz Hein. Der Pokal für den oberfränkischen Meister trägt heuer erstmals den Namen des verstorbenen Ehrenmitglieds im Schachbezirk. Die Trophäe wird seine Witwe Elke Hein-Bode stiften - herzlichen Dank dafür!
Nach einer Gedenkminute ging's los. Neben dem besonderen Pokal werden diesmal auch Ratingpreise im Quali-Turnier vergeben. Die Karenzzeit - Quell zahlreicher Diskussionen in der Schach-Szene - wurde übrigens auf 15 Minuten festgelegt. Wer also 16 Minuten nach Rundenbeginn am Brett erscheint, hat die Partie automatisch verloren.

MEISTER-TURNIER: EIN TRIO MIT 100 PROZENT Man muss sicher kein Prophet sein, um festzustellen, dass allzu viele Remis im Titelkampf wenig hilfreich sind. Dies nahmen sich drei Spieler bereits zu Herzen und setzten - bislang - voll auf Sieg. André Kopp, Sebastian Dietze und Stefan Wunder führen das Meister-Turnier mit jeweils zwei Punkten an. Jeweils ein Unentschieden haben sich Arkadiy Urytskyy, Igor Shashkin und André Wilfert genehmigt - womit sie selbstverständlich weiterhin zum Kreis der Meisterschafts-Kandidaten gehören. Kleine patriotische Anmerkung: Vier dieser sechs Spieler sind in Hof und der näheren Umgebung zu Hause. Der Rest des Feldes hat mit mindestens einem Minuspunkt schon die Chancen auf Platz eins merklich verringert. In Runde drei trifft das Spitzen-Sextett in direkten Duellen aufeinander. Da könnte sich - um eine beliebte Floskel zu bemühen - die Spreu vom Weizen trennen.

QUALI-TURNIER: KAMPF UM DIE SPITZE UND DIE RATINGPREISE Die "Quali"-Tabelle ähnelt nach dem ersten Tag der Rangliste der "Meister". Auch hier haben drei Spieler zwei Siege verbucht und führen das Feld an. Viktor Benner, Özgür Düdükcü und Frank Baumgärtner sind ganz vorne, dicht gefolgt von Gilbert Rebhan und Markus-Peter Häggberg (beide 1,5 Punkte). Damit liegen exakt die Besten der Setzliste nach einem Drittel des Turniers in Führung - mit einer Ausnahme: Gerhard Leicht hat einen schwachen ersten Tag erwischt und ist nach hinten gerutscht. Spannung verspricht der Kampf um die Rating-Preise. Die Besten bis DWZ 1800, DWZ 1600 und DWZ 1400 erhalten je einen 50-Euro-Gutschein vom Schachversand Ullrich. Da lohnt sich das Mitspielen auch für vermeintlich schwächere Spieler!

JUGEND U18: FAUSTDICKE ÜBERRASCHUNGEN ZUM AUFTAKT Die U18 ist die einzige Klasse, die heute gestartet ist und ihre Teilnehmerzahlen steigern konnte (von 8 auf 10). Und, das sei hinzugefügt, die einzige Klasse, in der es faustdicke Überraschungen gab. Denn nach dem ersten Tag stehen nicht etwa die DWZ-Favoriten auf den vorderen Plätzen, sondern die Spieler aus der (angeblich) "zweiten Garde". Ein Trio aus dem Schachkreis Bamberg hat sich die Hände gerieben. Mit Zahlen von 1550, 1628 und 1513 führen Maximilian Schrepfer, Florian Bücker und Karsten Theiss das Feld an. Spieler mit so tollen DWZ wie 1852, 1796 und 1740 hatten zum Auftakt das Nachsehen. Am zweiten Tag müssen die "Außenseiter" beweisen, was in ihnen steckt und ob sie vielleicht sogar Meisterschaftsreife besitzen.

JUGEND U16: VIER VON ACHT KÖNNEN MEISTER WERDEN Nichts Ungewöhnliches tut sich bislang in der U16. Die Besten der Setzliste haben ihre Stärken voll ausgespielt. Ein Turnier "jeden gegen jeden" wird am Ende in jedem Fall einen würdigen Meister sehen. Tobias Becker und Tobias Pfadenhauer haben die besten Karten für den Titelgewinn - und die zwei Tickets zur bayerischen Meisterschaft. Jonas Zeidler und Marcus Oberle sind freilich keineswegs abgeschrieben; sie haben sich je nur eine Punkteteilung erlaubt.

JUGEND U14: RENE STINGL KOMMT AM BESTEN AUS DEN STARTLÖCHERN Zwei Spiele, zwei Siege - diese Bilanz weist in der U14 nur René Stingl auf. Der Sohn des Thiersheimer Kämpfers Karlo spürt aber den Atem von drei Konkurrenten im Nacken: Lukas Schulz, Matthias Greger und Johannes Pfadenhauer liegen nur ein halbes Pünktchen zurück. Am Montagfrüh kommt es zum Spitzenduell Stingl - Schulz.

JUGEND U12, U10/U8: MORGEN GEHT'S LOS
Wenn es bei den Voranmeldungen bleibt, werden morgen früh 35 Kinder das Schloss Schney stürmen. Der Jüngste von ihnen ist noch keine sechs Jahre alt, heißt Ernesto Stein und spielt für die SF Windheim. Natürlich sind kurzfristige Anmeldungen noch willkommen. Wer morgen um 8.30 Uhr startbereit vor Ort ist, kann teilnehmen.

GAUDI-BLITZ: MORGEN LOCKT DIE ZWEITE CHANCE Während dieser Newsletter entsteht, ist das erste Gaudi-Blitz noch nicht beendet. Fest steht aber, dass es morgen um 20.30 Uhr eine Neuauflage geben wird. Wer Zeit und Lust hat, ein bisschen zu "zocken", ist herzlich willkommen. Das Turnier ist offen für alle Interessierten aus allen Schachbezirken, Landesverbänden und Nationen. Es wird kein Startgeld erhoben.
Für die oberfränkischen Spieler sind die drei Gaudi-Blitzurniere ein Härtetest für die Blitz-Meisterschaft am Mittwoch. Diese Titelkämpfe kehren wieder zu einem Feiertagstermin in Schney zurück. Die Älteren (wie ich) erinnern sich noch gut an Meisterschaften am Karfreitag mit weit über 80 Teilnehmern. Man darf gespannt sein, wie viele zum Blitzen am Dreikönigstag anreisen.

MONTAG - TAG DER MEDIEN IN SCHNEY
Am Montagmittag lädt der Schachbezirk zu einer Pressekonferenz nach Schney ein. So könnte der Tag morgen zum Tag der Medien werden. Zur Erinnerung: Im vergangenen Jahr kam ein Kamerateam von TV Oberfranken (TVO) und drehte einen Beitrag für seine Nachrichtensendung.
In den Fachmedien genießen die Schachtage schon jetzt einige Aufmerksamkeit. Auf der Hauptseite des Deutschen Schachbunds nehmen sie zurzeit sogar die Topmeldung (mit Foto) ein! Die ist immerhin schon 78 Mal aufgerufen worden. Vielleicht war diese Platzierung (herzlichen Dank an den DSB-Pressereferenten Klaus Leis!) auch dafür (mit-)verantwortlich, dass die Turnierseite heute (bisher) 226 Klicks gezählt hat - deutlich mehr als gestern. Damit ist die 2000-Klicks-Marke durchbrochen.
- Homepage des Deutschen Schachbunds: http://www.schachbund.de/
- So berichtete TVO im Jahr 2009: http://www.tvo.de/default.aspx?ID=1059&showNews=328208&newVideo=20090102_Schach.wmv

MITARBEITER DES TAGES: HEMPFLING & JASCHKE Die Organisation ist wiederum tadellos - das bestätigten heute auch die Teilnehmer und Betreuer. In diesem Spezial-Newsletter stellen wir erneut zwei Mitglieder des Schney-Teams vor.
- Herbert Hempfling: Der 51-Jährige kann auf viel Erfahrung in der Jugendarbeit verweisen. Herbert ist als Schiedsrichter ebenso im Einsatz wie beim Essensmarken-Verkauf und beim Auf- und Abbau. Manche werden wohl ein bisschen erleichtert sein, dass der stellvertretende Bezirksspielleiter wegen seines organisatorischen Engagements nicht selbst am Brett sitzen kann. Denn der Spieler vom SK Weidhausen ist immer für eine Überraschung gut und hat schon etliche starke Gegner das Fürchten gelehrt.
- Dieter Jaschke: Der Materialwart des Bezirksverbands versieht seine Aufgabe absolut zuverlässig - wenn's sein muss, lässt er sogar eine Hochzeitsgesellschaft kurzzeitig sitzen, um das Spielmaterial anzuliefern und beim Aufbau zu helfen. Selbstverständlich nimmt der 61-Jährige vom TSV Kirchenlaibach Figuren, Bretter und Uhren nach den Turnieren wieder in seine Obhut, überprüft und verwaltet das Spielmaterial. "Nebenbei" ist er noch Vorsitzender des Schachkreisverbands Hof-Bayreuth-Kulmbach - Dieter ist ein vielseitig engagierter Funktionär.
- E-Mails ans Schney-Team oder an einzelne Teilnehmer: steffanklaus@gmx.de

 

Liebe Schachfreunde,

seid Ihr gut ins neue Jahr gestartet? Ich darf Euch im Namen des Schachbezirks Oberfranken alles Gute für 2010 wünschen - Glück, Gesundheit und (schachlichen) Erfolg! Wie gewohnt, sollt Ihr zum Jahresbeginn wieder tägliche Spezial-Newsletter erhalten. Sie drehen sich rund um unser Saison-Highlight, die oberfränkischen Schachtage.

KURZ VOR DEM START - AM SONNTAG GEHT'S LOS Nur noch wenige Stunden sind es bis zum Start der Schachtage 2010. Die ersten Organisatoren sind bereits vor Ort, haben heute die Bretter aufgebaut, damit es am morgigen Sonntag pünktlich losgehen kann. Der 3. Januar - der Anfangstermin ist um einen Tag nach hinten gerutscht - ist der Tag der Anreise für die Erwachsenen und die "älteren" Jugendlichen. Mehr als 70 Denksportler werden erwartet.
Bis 8.30 Uhr füllen sich die Teilnehmerlisten; Kurzentschlossene können sich noch vor Ort anmelden. Nach dem letzten Stand der Dinge gibt es in den meisten Klassen, die morgen ihre erste Runde absolvieren, noch einige Fragezeichen. Wenn alle kommen, deren Namen in der vorläufigen Liste stehen, reisen morgen 76 Schachspieler nach Schney - vier mehr als am ersten Tag 2009.

MEISTER-TURNIER: KOPP IST DER KOPF DER SETZLISTE Von 21 Teilnehmern, die auf der vorläufigen Liste des Meister-Turniers stehen, haben neun eine DWZ von 2000 oder mehr. Die Nummer eins der Setzliste nach DWZ und nach ELO ist André Kopp vom FC Marktleuthen, dicht gefolgt von Sebastian Dietze (SC Höchstadt). Den zwei Jungspunden ist Altmeister Arkadiy Urytskyy (TSV Kirchenlaibach) dicht auf den Fersen; der bisher dreimalige oberfränkische Meister gilt auch diesmal wieder als einer der Favoriten. Selbst wenn er erneut den Sieg einfahren sollte, wäre es etwas Besonderes: Denn in diesem Jahr geht es zum ersten Mal um den "Karl-Heinz-Hein-Pokal". Die ganze Meisterschaft wird in Gedenken an den verstorbenen Funktionär und Gönner des Schachsports in Oberfranken ausgetragen; Karl-Heinz Hein gehörte einige Jahre zum Stamm des "Schney-Teams".
Eine Änderung in der Turnierordnung scheint diesmal noch nicht zu greifen: Im Meister-Turnier können bis zu 30 Teilnehmer antreten - das Feld wird aber wieder um die 20 Spieler umfassen. Spieler mit einer DWZ über 2100 erhalten nunmehr automatisch einen Freiplatz - ein Passus, der André Kopp zugute kam. Nach dem Namen des Überraschungssiegers 2009, Artjom Verlatov, sucht man in der DWZ-Tabelle hingegen vergeblich - leider.

QUALI-TURNIER: WIE VIEL IST DIE SETZLISTE WERT?
Das Turnier, das für alle Schachspieler in Oberfranken offen ist, fällt voraussichtlich etwas größer aus als im vergangenen Jahr. Immerhin 20 Namen umfasst die Liste nach dem jetzigen Stand. Wenn Udo Rotsching antritt, ist er DWZ-Favorit - auch im "Quali" hätte dann der Regionalliga-Verein FC Marktleuthen die Nase vorn. Im vergangenen Jahr gelang es Stefan Langhammer (Coburger SV), im Turnier unter Beweis zu stellen, dass er zu Recht auf dem ersten Platz in der Setzliste stand: Er gewann das Quali-Turnier und sicherte sich das Ticket fürs "Meister" 2010.

DIE JUGEND: HÖRMANNS THRONFOLGER GESUCHT Fabian Hörmann setzte sich in der Königsklasse der Jugend die Krone auf - das war 2009. Doch nun werden Fabians Thornfolger gesucht, denn der Kronacher (Jahrgang 1991) ist zu "alt" für die Jugend und wird sich im Meister-Turnier der Erwachsenen seine Sporen verdienen. In seine Fußstapfen kann auf jeden Fall nicht der U16-Meister von 2009 treten - Alexander Kuhlemann spielt nicht mehr im Schachbezirk. Die besten Chancen auf den U18-Titel dürften somit Hakan Düzardic (SF Windheim), Christopher Heckel (SC Höchstadt) und Sven Küspert (FC Marktleuthen) haben.
In der U16 sind zwei "Tobiasse" aus Kronach DWZ-Favoriten - Becker vor Pfadenhauer. Jonas Zeidler (FC Marktleuthen) kann sicher auch um die Spitze mitspielen. Die U14 sieht den zweiten Pfadenhauer vorne: Johannes führt die Setzliste an. René Stingl (SV Thiersheim) und Lukas Schulz (SC Höchstadt) werden ihm die Meisterschaft streitig machen - oder zumindest versuchen, Platz zwei zu ergattern. Der "Vize" fährt nämlich mit dem Sieger zur bayerischen Meisterschaft.

DIE "KLEINEN" STARTEN ERST AM MONTAG - ANMELDUNGEN NOCH MÖGLICH!
Am Montag beginnen die Meisterschaften der U12 sowie der U10/U8. Bisher stehen 15 bzw 18 Namen in der "Startaufstellung". Selbstverständlich sind kurzfristiige Anmeldungen noch möglich - bis spätestens Montag, 8.30 Uhr.

GAUDI-BLITZ: JEDER KANN MITMACHEN!
Sie sind fast schon traditionell der Abschluss der drei "Übernachtungstage": Gaudi-Blitzturnier sorgen für geistige Bewegung am Abend. Morgen, Sonntag, gegen 20.30 Uhr gibt's Turnier Nummer eins. Eingeladen sind alle, die gerne (Blitz-)Schach spielen - auch aus anderen Schachbezirken. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Gaudi-Turniere gelten als Gradmesser, wer am 6. Januar bei der oberfränkischen Blitz-Meisterschaft die Nase vorn haben könnte. Das beweist ein Blick auf 2009: Michael Urytskyy (PTSV-SK Hof) trumpfte beim Gaudi-Blitz groß auf, gewann zwei von drei Turnieren. In der Meisterschat wurde er dann Vize-Meister hinter Bertram Spitzl.

DIE MITARBEITER DES TAGES: CARL & FISCHER Das Schney-Team ist nach dem letzten Stand eine Elf. Wir stellen in jedem Spezial-Newsletter die Mitarbeiter kurz vor, die hinter den Kulissen für einen reibungslosen Ablauf der Schachtage sorgen. Dies geschieht in alphapetischer Reihenfolge - und ohne Anspruch auf biografische Vollständigkeit.
- Thomas Carl: Seit 2006 steht der Vorsitzende des SK Weidhausen an der Spitze des Schachbezirks. Der 40-jährige Gymnasiumslehrer gehört in Schney zum "harten Kern": Er ist beim Auf- und Abbau dabei, nimmt - mit anderen - die Anmeldungen entgegen, hilft in der Turnierleitung, übernimmt Schiedsrichter-Tätigkeiten. Klar, dass Tom als Bezirksvorsitzender auch bei allen Siegerehrungen in Aktion tritt. Und wenn - wie 2009 - ein Fernsehteam anrückt, steht er in Interviews Rede und Antwort; dabei musste er sogar zum schwierigen Thema "Frauenschach" Auskunft geben...
- Jan Fischer: Der Verfasser von geplanten sechs Spezial-Newslettern ist der einzige, der zwar zum Schney-Team zählt, aber nicht vor Ort in Schney sein wird. Die Gründe sind beruflicher Natur: Der 35-jährige Referent für Öffentlichkeitsarbeit, der für die SF Kirchenlamitz aktiv ist, schreibt nämlich nicht nur in seiner Freizeit, sondern auch in seinem Job als Zeitungsredakteur für die Frankenpost (www.frankenpost.de - Ende der Werbung).

DIE SCHACHTAGE KOMPLETT IM NETZ!
Moderne Computer- und Übertragunstechnik macht's möglich: Die Ergebnisse der Partien sind kurz nach Rundenende im Netz - dazu die aktuelle Tabelle und die nächsten Paarungen. Die Turnierseiten, die in dieser Form bayernweit ihresgleichen suchen, sind erneut von Klaus Steffan programmiert worden. 1828 Klicks sind bereits gezählt worden - viele hundert werden in den nächsten Tagen dazukommen. Am heutigen Samstag haben sich zum Beispiel 130 Surfer informiert.

Pressevorbericht

Schachtage enden mit „Blitz“ am Feiertag

Oberfränkische Denksportler ermitteln in Schney ihre Besten.

Der oberfränkische Meister der Erwachsenen erhält erstmals den „Karl-Heinz-Hein-Pokal“; die Schachtage 2010 finden in Gedenken an das verstorbene Ehrenmitglied des Schachbezirks statt. In vier Tagen werden Anfang Januar 15 Titel vergeben. Der um einen Tag spätere Termin soll noch mehr Teilnehmer anlocken.

Die Spieler im Schachbezirk Oberfranken fiebern ihrem großen Event entgegen: Die oberfränkischen Schachtage gehen vom 3. bis 6. Januar 2010 in der Franken-Akadmie „Schloss Schney“ (bei Lichtenfels) über die Bühne. Der Termin hat sich leicht verändert: Erstmals werden die Turniere einen Tag später gespielt, um am Feiertag „Heiligdreikönig“ den krönenden Abschlusstag auszutragen. Die Schachtage stehen diesmal im Zeichen des Gedenkens an einen der Großen der oberfränkischen Denksport-Szene: Es wird an Karl-Heinz Hein erinnert, das verdiente Ehrenmitglied des Schachbezirks, das zuletzt seit 2002 das Amt des Bezirkskassiers ausübte. Hein starb am 24. Oktober im Alter von 69 Jahren. Ihm zu Ehren erhält der oberfränkische Meister der Erwachsenen erstmals – wie auch künftig – den „Karl-Heinz-Hein-Pokal“.

Wer den ersten Karl-Heinz-Hein-Pokal gewinnt, steht in den Sternen. Im Vorjahr hatten Spieler aus Hof die Meisterschaft dominiert. Mit dem erst 19-jährigen Artjom Verlatov vom PTSV-SK Hof gab es einen Überraschungssieger. Michael Urytskyy – ebenfalls PTSV-SK Hof – und dessen Vater Arkadiy Urytskyy, der für den TSV Kirchenlaibach antritt, folgten auf den Plätzen. Ob Verlatov noch einmal über sich hinauswächst, bleibt abzuwarten.

Diesmal gibt es einige Neuerungen im Meisterturnier der Erwachsenen: Zum einen kommt auch für dieses siebenrundige Turnier der neue Termin zum Tragen. Erst am 6. Januar – so war es bereits zu früheren Zeiten, als die Meisterschaft noch in neun Runden ausgetragen  wurde – wird der neue Champion gekürt. Zudem greifen einige Änderungen in der Turnierordnung. So kann das Meisterturnier erstmals bis zu 30 (bisher 20) Teilnehmer umfassen. Spieler, die eine Deutsche Wertungszahl (DWZ) von mehr als 2100 aufweisen, erhalten auf Antrag automatisch einen Freiplatz – damit wollen die Organisatoren noch mehr hochkarätige Denksportler nach Schney locken.

Der Meister und der Vize-Meister qualifizieren sich für die bayerische Einzel-Meisterschaft der Erwachsenen. Nehmen sie auf bayerischer Ebene teil, erhalten sie von Bezirksverband einen 50-Euro-Gutschein für das Startgeld der ranghöheren Meisterschaft. Zudem sind die Spieler auf den Plätzen eins bis acht für das oberfränkische Meisterturnier 2011 vorberechtigt.

Der oberfränkische Meister 2010 wird in die Geschichte des Schachbezirks eingehen: Er ist der erste Titelträger, der den Karl-Heinz-Hein-Pokal überreicht bekommt. Das verstorbene Ehrenmitglied des Bezirksverbands galt als großer Gönner und engagierter Mitarbeiter der oberfränkischen Schachtage; der Stegauracher war einer der einsatzfreudigsten Funktionäre des Schachbezirks Oberfranken und des Schachkreises Bamberg. Deshalb spielen die Denksportler in Schney 2010 im Gedenken an Karl-Heinz Hein. Selbstverständlich winken wertvolle Sachpreise – unter anderem Schachbücher aus der Sammlung Heins.

Viel Spannung verspricht auch das Qualifikationsturnier, das diesmal endgültig aus dem Schatten des Meisterturniers treten soll. Den Sieger erhält – neben dem Ticket für das Meisterturnier 2011 - einen Pokal. Damit aber nicht genug: Erstmals werden „Ratingpreise“ vergeben. Das heißt: Auch Spieler, die nicht die vorderen Plätze belegen, können noch in den Genuss eines hochwertigen Preises kommen. Dabei gibt es am Ende des sechsrundigen Turniers vom 3. bis 5. Januar gesonderte Wertungen, die sich nach der DWZ der Teilnehmer richten. Die besten Spieler mit einer DWZ bis 1800, bis 1600 und bis 1400 bekommen bei der Siegerehrung jeweils einen Gutschein im Wert von 50 Euro; diesen können sie beim Schachversand Ullrich, der die Schachtage seit Jahren unterstützt, einlösen.

Den Organisatoren ist so eine erhebliche Steigerung an Attraktivität für das „Quali“ gelungen. Nun bestehen berechtigte Hoffnungen, dass die Teilnehmerzahl für das Turnier nach oben schnellt. Das Qualifikationsturnier ist offen für alle Aktiven jeden Alters aus den 69 Vereinen des Schachbezirks. Im Jahr 2009 setzte sich Stefan Langhammer vom Coburger SV durch, der so den Sprung ins Meisterturnier 2010 schaffte.

Einen noch größeren Zulauf versprechen sich die „Macher“ von Schney vom neuen Termin der oberfränkischen Blitzeinzel-Meisterschaft. Sie fällt jetzt direkt auf den Feiertag „Heiligdreikönig“, den 6. Januar. Schon 2009 zeigte die Kurve bei der Teilnehmerzahl nach einem langjährigen Abwärtstrend wieder nach oben: Da wurde zum ersten Mal seit Jahren die Blitzmeisterschaft in die Schachtage integriert und nicht mehr als separates Turnier im Laufe des Jahres gespielt. 37 Teilnehmer bedeuteten ein gutes Ergebnis für einen „normalen“ Wochentag (5. Januar). Nun, am Feiertag, dürften wesentlich mehr Spieler Zeit finden für die Blitzmeisterschaft, die ebenfalls in Meister- und Quali-Turnier ausgetragen wird. Beginn ist am 6. Januar um 15 Uhr. Anmeldungen werden bis kurz vor Turnierbeginn vor Ort entgegengenommen. Blitzschach ist die schnellste Denksport-Disziplin – pro Partie hat jeder Spieler nur fünf Minuten Bedenkzeit.

Den Löwenanteil der Schachspieler, die an den vier Tagen im Lichtenfelser Stadtteil zusammenkommen, stellt traditionell der Nachwuchs. In den Altersklassen U18, U16, U14, U12, U10 und U8 werden die Champions ausgespielt; Meister und Vize-Meister dürfen jeweils ihr Können auf bayerischer Ebene zeigen. Dabei passt sich die Bedenkzeit ans Alter der Teilnehmer an: Während die „Kleinen“ von U8 bis U12 nur eine Stunde pro Partie zur Verfügung haben, geht es von der U14 bis zur U18 über die „volle Distanz“, wie bei den Erwachsenen: zwei Stunden für 40 Züge und danach eine halbe Stunde für den Rest der Partie. Einer Pflicht kann sich keiner der Teilnehmer – egal in welcher Klasse – entziehen: Alle Züge müssen notiert werden.

Das Programm für die Jugend wird im Vergleich zu den Vorjahren etwas entzerrt. Die Klassen U8 bis U12 spielen nur an zwei Tagen, am 4. und 5. Januar. Sie ermitteln ihre Blitzmeister bereits am 5. Januar ab 14 Uhr.

Vier Tage werden wie gehabt die Jugendlichen der Klassen U14, U16 und U18 in Schney verbringen. Vom 3. bis 6. Januar kämpfen sie um Meisterehren. Und am Nachmittag des 6. Januar geht es  - parallel zu den Erwachsenen – um die Blitz-Titel. Für die Altersklasse U20 wird eine eigene Blitzmeisterschaft veranstaltet, um auch hier eine Chance zur Qualifikation für die „Bayerische“ zu schaffen. Selbstverständlich gilt für Erwachsene und Jugendliche gleichermaßen: Die Teilnahme am Blitzturnier ist unabhängig von der Teilnahme am Turnierschach-Wettbewerb.

Um den Nachwuchs zu fördern, nimmt der Schachbezirk gerade für die Kinder und Jugendlichen Geld in die Hand: Eine namhafte Finanzspritze ermöglicht es, die Gebühren für Startgeld und Übernachtung am untersten Limit zu halten.

Die Schachtagen bieten – wie gewohnt – ein umfangreiches Rahmenprogramm. Unter anderem werden an drei Abenden Blitzturniere ausgetragen.

Hinter dem Event, für das der Schachbezirk eine vierstellige Summe als Zuschuss bezahlt, stehen eine monatelange Vorbereitung und ein eingespieltes Team vor und hinter den Kulissen. Die Organisatoren sind nach derzeitigem Stand (in alphabetischer Reihenfolge): Thomas Carl, Jan Fischer, Herbert Hempfing, Dieter Jaschke, Christoph Kastner, Olaf Knauer, Reiner Schulz, Wolfgang Siegert, Klaus Steffan und Ingo Thorn.

Die „Franken-Akademie“ auf Schloss Schney ist bereits seit vielen Jahren der Austragungsort, wenn die Denksportler aus dem Schachbezirk Oberfranken, dem rund 2000 Mitglieder angehören, ihre Besten ermitteln. Selbstverständlich sind interessierte Zuschauer zwischen dem 3. und 6. Januar herzlich willkommen, um oberfränkisches Spitzenschach live zu erleben. Daneben kann man aber die Ergebnisse und Tabellen der Schachtage aber auch im Internet verfolgen; dort werden auch zahlreiche Partien komplett eingestellt.

INFOS

Schriftliche Anmeldungen für die Meisterturniere und das Quali-Turnier nimmt Bezirksspielleiter Reiner Schulz, Egerlandstraße 5, 91085 Weisendorf, Telefon 09135/6363, Fax 09135/6750, E-Mail: bezirksspielleiter@schachbezirk-oberfranken.de, entgegen. Wer sich bis 12. Dezember anmeldet, erhält einen „Frühbucherrabatt“ von fünf Euro. Anmeldungen sind aber bis unmittelbar vor dem Turnierbeginn möglich. Wer einen Freiplatz haben möchte oder aufgrund seiner Spielstärke (DWZ) beanspruchen kann, sollte sich möglichst bald bei Reiner Schulz melden. Schulz ist auch kommissarischer Bezirkskassier und steht für alle Fragen rund um die Finanzen zur Verfügung.

Alle Startgelder und Gebühren für die Teilnahme an den Schachtagen sind auf das Konto des Bezirksverbandes zu überweisen: Raiffeisen-Volksbank Lichtenfels-Itzgrund, BLZ 77091800, Kontonummer: 624608.

Um bei den Blitzmeisterschaften der Jugend und der Erwachsenen dabei zu sein, ist keine Voranmeldung erforderlich. Anmeldungen fürs „Blitzen“ werden vor Ort entgegengenommen.

Klaus Steffan hat auch in bewährter Weise die Turnierseite im Internet mit allen Informationen und Ausschreibungen – unter anderem auch einen Rückblick auf die Vorjahre – gestaltet:  http://www.schney2010.steffans-schachseiten.de/

Jan Fischer
Referent für Öffentlichkeitsarbeit
im Schachbezirk Oberfranken
Robischbachweg 21
95030 Hof
Telefon 09281/1446422
Telefax 09285/913339
E-Mail: presse@schachbezirk-oberfranken.de


Webmaster © by Klaus Steffan aktualisiert am 08. Jan 10 22:59 / zurück zur Turnierseite